Impfungen & Co.

Impfungen sind ein großer Streitpunkt in der Medizin. Die Meinungen diese Form des medizinischen Eingriffs gehen weit auseinander. Ob sie eine Gefahr oder ein Segen sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Chronisch krank durch Impfungen?

Impfungen sollen vor Krankheiten schützen. Immer wieder betonen Pharmakonzerne und Impfkommissionen die Bedeutung der Schutzimpfung sowohl für den einzelnen Patienten als auch für die Volksgesundheit. So halten viele den kleinen „Pieks“ für den besten Weg, Krankheiten zu vermeiden oder gar ganz auszurotten. Und in der Tat lässt sich der Effekt auch belegen.

Insbesondere die Pockenimpfung wird in diesem Zusammenhang immer wieder als Paradebeispiel angeführt.

Allerdings ist die Sachlage deutlich komplizierter. Und kaum ein anderes Thema wird in der Medizin und Heilkunde so kontrovers diskutiert wie das Thema Impfen.

Kritiker sehen in dem Eingriff schon lange erhebliche Gesundheitsrisiken. Neben leichten Impfreaktionen wie Schwellung, Schmerz oder Röte an der Impfstelle kann es auch zu heftigen Komplikationen oder ernsthaften Schädigungen kommen. Sogar von Todesfällen, die kurz nach der Impfung aufgetreten sind, wird berichtet.

Geimpfte oder ungeimpfte Kinder: wer ist gesünder?

Eine groß angelegte Studie hat jetzt einen interessanten Zusammenhang zwischen Impfungen bei Kindern und dem Risiko für chronische Krankheiten ergeben. In einer Vergleichsstudie wurde untersucht, welche Krankheiten geimpfte Kinder im weiteren Verlauf ihres Lebens verglichen mit ungeimpften Kindern durchmachen.

Der Studie zufolge erkranken geimpfte Kinder deutlich häufiger an allergischer Rhinitis oder sonstigen Allergien, ekzematischen Erkrankungen (auch Neurodermitis), Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit (ADH, ADHS) oder anderen Entwicklungsstörungen im Bereich des Nervensystems.

Auch hinsichtlich akuter Erkrankungen zeigten sich teilweise signifikante Unterschieden zwischen den beiden Vergleichsgruppen. Geimpfte Kinder litten im Beobachtungszeitraum weniger an Windpocken und Keuchhusten, erkrankten aber dafür häufiger an Mittelohrentzündungen (Otitis media) und Lungenentzündung (Pneumonie).

Insgesamt legt die Studie den Schluss nah, dass Impfungen einen erheblichen Eingriff in das Immunsystem und in verschiedene Entwicklungsprozesse des Organismus darstellen. Somit muss die Frage, ob eine Impfung sinnvoll ist oder nicht, immer auch vor dem Hintergrund des Nutzen-Risiko-Verhältnis betrachtet werden.

Geimpfte als Infektionsquelle

Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich, sondern auch andere vor einer gefährlichen Infektion. Mit diesem Argument will man die Skepsis besorgter Eltern oder kritisch eingestellter Bürger knacken und so die Impfmüdigkeit bekämpfen. Der sogenannte Herdenschutz oder die Herdenimmunität sind das Schlagwort.

Hierunter versteht man das Phänomen, dass Ungeimpfte durch eine ausreichende Immunisierung einer großen Bevölkerungsmenge – sei es durch Impfung oder eine durchgemachte Infektion – von diesem Infektionsschutz profitieren.

Diese Annahme wurde jetzt in einer kleinen Studie widerlegt. Forscher konnten nachweisen, dass der Impfschutz für Keuchhusten (Pertussis) nach 5 bis 10 Jahren nachlässt. Geimpfte Jugendliche und Erwachsene können der Studie zufolge stille Infektionen durchmachen und sind dabei potenzielle Überträger für ungeschützte Kleinkinder.

Der Impfstoff gegen Keuchhusten schützt die Geimpften zwar vor den klinischen Folgen der Krankheit, aber nicht vor einer Infektion. Selbst kleine, erst vor kurzem geimpfte Kinder, können die Krankheitserreger übertragen.

Man braucht nicht gleich zu behaupten, dass die Geimpften dadurch zu einer größeren Gefahr für die ungeimpfte Bevölkerung werden. Aber es ist eine Tatsache, dass viele Erkrankungen auch in gut durchgeimpften Ländern wieder auf dem Vormarsch sind.

Fakten zur Keuchhustenimpfung

Impfungen gegen Keuchhusten sind umstritten. Nicht zu unrecht, wie folgende Daten belegen:

  • die Effektivität der Impfung ist vergleichsweise gering, sie liegt zwischen 54 – 64%, bei Kindern zwischen 8 und 12 beträgt sie sogar nur 24%
  • einer kanadischen Untersuchung aus dem Jahr 2014 zufolge müssten rund 500 bis 60.000 Personen geimpft werden, um einen einzigen Krankheitsfall zu verhindern
  • rund 12.000 bis 300.000 Personen müssten der Studie zufolge geimpft werden, um einen keuchhustenbedingten Krankheitsaufenthalt zu verhindern
  • schließlich müssten rund 1.000.000 bis 30.000.000 Menschen eine Impfung erhalten, um einen einzigen Todesfall zu verhindern.

Eine konkretere Berechnung ist aufgrund der Datenlage leider nicht möglich. Allerdings dürfte klar sein, dass der Nutzen kaum im Verhältnis zum Risiko steht. Insbesondere dann, wenn man die Nebenwirkungen der Keuchhustenimpfung noch mit einberechnet.

Es liegen Berichte vor von schweren Hirnerkrankungen bei Kindern, Krampfanfällen, schockartigen Zuständen mit Verlust des Muskeltonus und verminderter Ansprechbarkeit der Kinder. Außerdem dürfte aufgrund der veränderten Immunsituation die Allergiebereitschaft und das Asthmarisiko erhöht sein. Bei Erwachsenen zeigen sich neurologische Affektionen wie das Guillain-Barré-Syndrom, oder demyelinisierende Erkrankungen.

Paracetamol bei Schwangeren führt zu Hirnentwicklungsstörungen der Kinder

Paracetamol zählt in Deutschland noch immer zu den am häufigsten verordneten Schmerzmitteln in der Schwangerschaft. Dabei mehren sich seit Jahren Hinweise, dass die Einnahme des Mittels in der Schwangerschaft mit teilweise erheblichen Schädigungen des Ungeborenen einhergeht. Mehrere Studien konnten bislang nachweisen, dass es bei den betroffenen Kindern zu Hirnentwicklungsstörungen kommen kann. Außerdem steigt das Risiko, dass die Betroffenen später an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden. Weitere Beschwerden, die gehäuft bei Kindern auftreten, deren Mütter in der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen haben, sind Asthma und auch Allergien.

Trotz all dieser  Belege für nachhaltige Schädigungen der Ungeborenen haben sich die Verordnungsempfehlungen noch immer nicht geändert.

Psychisch Krank durch Pille & Co.

Nach wie vor ist für viele Frauen die Pille das Verhütungsmittel Nummer eins. Jedes fünfte Mädchen im Alter von 15 Jahren nimmt einer Umfrage zufolge ein solches orales Kontrazeptivum. Zwischen dem 18. und dem 20. Lebensjahr liegt der Prozentsatz der Anwenderinnen sogar bei 80%. Dabei kommt es teilweise zu erheblichen Nebenwirkungen. Und die treten bei hormonellen Verhütungsmitteln der neueren Generation oft sogar häufiger auf als bei früheren Präparaten.

Allein in den USA wurde der Pharmariese Bayer aufgrund von Gesundheitsschäden, die durch die von ihm hergestellten Präparate Yaz, Yasmin und Yasminell hervorgerufen wurden, in fast 20.000 Fällen verklagt.

Neben Thrombosen kommt es unter der Einnahme auch häufig zu Depressionen, Antriebsstörungen und zu sexueller Unlust. Einer repräsentativen Umfrage der Siemens BKK vom Oktober 2017 zufolge leidet bereits jede 10. Pillenanwenderin unter Depressionen. In der Altersgruppe zwischen 14 und 18 Jahren ist bereits fast jede Dritte betroffen.

Aber auch bei den Hormonspiralen sieht es nicht viel besser aus. Es heißt zwar seitens der Hersteller und Ärzte, dass die abgegebenen Wirkstoffe nur lokal wirksam seien. Trotzdem berichten Anwenderinnen immer wieder über heftige Reaktionen wie starke Kopf- oder Bauchschmerzen, Hautveränderungen (Akne, Ekzeme, fettige Haut), Haarausfall, Regelstörungen, Depressionen, verminderte Libido, Migräne, Übelkeit, usw. Von einer „Lokalwirkung“ kann daher sicherlich keine Rede sein.

Oftmals werden die Frauen von ihrem Frauenarzt über die möglichen Nebenwirkungen gar nicht aufgeklärt. Aus diesem Grund möchte die Website http://www.risiko-hormonspirale.de/ jetzt auf diese Problematik hinweisen und die Betroffenen über die Risiken des Eingriffs informieren.

Innere oder Äußere Ursachen der Krebsentstehung

Wissenschaftler diskutieren seit langem, ob genetische Faktoren die Hauptursache für die Entstehung von Krebszellen sind, oder ob eine ungesunde Lebensweise die Mutation der Zellen auslöst. Obwohl man davon ausgehen kann, dass es sich um eine Kombination aus äußeren und inneren Ursachen handelt, kommt eine aktuelle Studie jetzt zu dem Ergebnis, dass in bis zu 90% der Fälle äußere Einflussfaktoren verantwortlich sind.

Tabakrauchen, Alkohol, Umweltgifte, verschiedene Arzneimittel (z. B. Kontrazeptiva), Strahlungsexposition oder auch Adipositas sind der Studie zufolge sehr viel wichtiger als genetische Defekte. Beim Kolonkarzinom (Krebs des Dickdarmes) sollen demnach ca. 75% der Fälle durch eine falsche Ernährung ausgelöst werden. Auch beim Ösophaguskarzinom (Speiseröhrenkrebs) geht man davon aus, dass die Ursache bei drei von vier Patienten bei äußeren Faktoren wie Alkohol oder Tabakrauchen zu suchen sind.

Rückenschmerzen? Bloß keine Schmerzmittel

Die allgemeinen Empfehlungen zur Behandlung von Rückenschmerzen haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten teilweise deutlich gewandelt. Während die Betroffenen früher über mehrere Tage das Bett hüten sollten, wird ihnen heutzutage eher dazu geraten, sich so gut und so viel wie möglich zu bewegen. Schließlich hat sich die Bettruhe als Hemmschuh der Heilung erwiesen, der die Genesung erheblich behinderte. Aber auch die typischen Schmerzmittel wie Aspirin, Voltaren, Ibuprofen usw. haben den Test der Zeit nicht bestanden. Sie erzielten in neueren Untersuchungen, wenn überhaupt, nur eine geringe, dabei aber sehr kurzfristige Wirkung. Gleichzeitig zeigten sich unter der Anwendung oft unerwünschte Nebenwirkungen.

In den aktuellen Empfehlungsrichtlinien für die Behandlung von Kreuzschmerzen geht das American College of Physicians daher jetzt in eine ganz andere Richtung. Nach Auswertung von über 150 Studien sind die Forscher zu dem Ergebnis gekommen, dass Maßnahmen wie Wärmeanwendungen, Massagen, Akupunktur oder auch manuelle Therapien der Wirbelsäule den üblichen Schmerzmitteln vorzuziehen sind. Bei chronischen Schmerzzuständen, die länger als 12 Wochen andauern, werden Bewegungstherapie (einschließlich Dehnungs- und Gleichgewichtsübungen sowie Kräftigungsübungen für den Rumpf), physikalische Therapie, Akupunktur und Achtsamkeitstechniken empfohlen. Auch Tai Chi, Yoga, progressive Muskelrelaxation seien der Vereinigung zufolge eine empfehlenswerte Option.

Erst wenn diese Methoden nicht greifen, sollte man den Einsatz von Schmerzmitteln in Erwägung ziehen. Allerdings muss der behandelnde Arzt dabei immer das Nutzen-Risiko-Verhältnis beachten. Schließlich sind insbesondere auch ältere Menschen, die häufig von Rückenschmerzen betroffen sind, anfällig für unerwünschte Nebenwirkungen. Und da sie ohnehin oft bereits dauerhaft Medikamente einnehmen, wie beispielsweise gegen Bluthochdruck oder Diabetes, besteht bei ihnen ein erhöhtes Risiko von Wechselwirkungen.

Als Homöopath bleibt natürlich anzumerken, dass es auch in der Homöopathie zahlreiche Mittel gibt, die sich in der Behandlung von akuten sowie auch chronischen Rückenschmerzen bewährt haben. Manchmal genügen eben auch kleinste Impulse, um Großes zu bewirken.

Riskante Medikamentencocktails 

Einer Untersuchung zufolge erhalten die Bewohner in Altenheimen häufig eine Vielzahl unterschiedlicher Arzneien. Experten bezeichnen eine Dosierung von mehr als zehn Medikamenten pro Tag als „nicht mehr kontrollierbar“. Darüber hinaus enthalten viele der verordneten Präparate Wirkstoffe, die zur Behandlung von älteren Menschen nicht geeignet sind, da sie beispielsweise Schwindel hervorrufen und somit Stürze und Verletzungen nach sich ziehen können.

 Zitat Mahatma Gandhi

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