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Andreas Maier, HP, MSc Hom.

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Kleinste Dosis, rasche Wirkung, dauerhafte Heilung – das sind die Grundprinzipien einer modernen Therapie. Die Homöopathie verbindet diese Prinzipien zu einem einzigartigen Heilsystem, bei dem der Patient immer im Mittelpunkt steht.

Homöopathie weltweit

Effektiv soll sie sein, bei zahlreichen Krankheiten rasche Linderung bringen und dabei noch frei sein von Nebenwirkungen. Kein Wunder also, dass viele Patienten auf Homöopathie schwören. Dennoch gibt es ein paar weit verbreitete Irrtümer über diese Heilmethode.

  1. Nicht jeder Heilpraktiker ist ein Homöopath

Grundsätzlich zählt die Homöopathie zum Bereich der Naturheilkunde, ähnlich wie Akupunktur, Reflexzonentherapie, Kräuterheilkunde und viele andere. Wie die genannten Verfahren ist auch die Homöopathie eine vollkommen eigenständige Methode, die nach bestimmten Regeln und unter bestimmten Voraussetzungen angewendet wird. Daher ist nicht jeder Heilpraktiker gleich ein Homöopath und nicht in jeder Naturheilpraxis wird nach den Grundlagen der Homöopathie behandelt. Über Zertifizierungen oder Studienbelege kann der Homöopath seine Kenntnisse jedoch nachweisen.

  1. Standardmittel gegen Schmerzen oder Entzündungen? Fehlanzeige.

Als Homöopath wird man immer wieder gefragt, was es denn für ein Mittel gegen Schmerzen gibt. Einzig mögliche Antwort: alle. Denn so ziemlich jedes homöopathische Arzneimittel hat Schmerzen irgendwelcher Art oder an irgendwelchen Stellen hervorgebracht. Folglich ist auch jedes Mittel in der Lage, diese Schmerzen zu heilen. Allerdings funktioniert das nur, wenn das Mittel auch auf die individuellen Schmerzmuster passt. An welcher Körperstelle sitzt der Schmerz? Wann tritt er auf? Wie fühlt er sich an? Welche Symptome gehen damit einher? Es gibt viele Punkte, die geklärt werden müssen, bevor das richtige Mittel angewendet werden kann. Ansonsten sind die Aussichten auf Besserung oder sogar Heilung verschwindend gering.

  1. Homöopathische Mittel wirken (nicht) nur über den Plazebo-Effekt

„Nichts drin, nichts dran“, sagen die Kritiker. Hoch verdünnte Substanzen, die (nahezu) keinen Wirkstoff mehr enthalten, sollen dennoch heilen? Was wissenschaftlich gesehen unmöglich erscheint, beweisen hunderttausende Homöopathen jeden Tag – auf der ganzen Welt, bei den verschiedensten Krankheitsbildern. Man weiß noch nicht genau, wie die Homöopathie wirkt, und solange sprechen ihr viele einen Plazebo-Effekt zu. Wenn ein Mittel ohne Wirkstoff allerdings zu derart guten Heilergebnissen führt, zudem noch ohne schwere Nebenwirkungen, dann sollten auch andere Bereiche der Medizin sich diesen Effekt zunutze machen. Aber das ist offensichtlich gar nicht so einfach. Es scheint also doch mehr dran zu sein an der Homöopathie.

  1. Arnica ist nicht bei sämtlichen Verletzungen angezeigt

Das Mittel ist ein Klassiker unter den homöopathischen Hausmittelchen. Die Einen nehmen es bei Verstauchungen, Prellungen und Schnittwunden. Andere vorbeugend vor dem Zahnarztbesuch, vor dem Sport gegen den erwarteten Muskelkater oder gegen die Entzündungen bei einer Erkältung. Arnica, eine traditionelle Heilpflanze, scheint in der Homöopathie ein echter Alleskönner zu sein. Dabei wird ihre Heilkraft häufig überschätzt. Sie kann eben nur heilen, wenn sie nach dem homöopathischen Ähnlichkeitsgesetz angewendet wird. Zudem, liebe Mütter und Väter, braucht nicht jeder kleine Knirps, der sich mal eben angestoßen hat, gleich homöopathische Hilfe. Man sollte den Selbstheilungskräften des Körpers ruhig etwas zutrauen.

  1. Homöopathie hilft nicht beim Abnehmen

Ein Trend geht um, den Homöopathen sehr argwöhnisch beobachten: Abnehmen mit homöopathischen Mitteln. Das Prinzip klingt einfach. Über ein potenziertes Hormon soll der Stoffwechsel angeregt werden, daneben gibt es ein striktes Ernährungsprogramm mit drastischer Kalorienreduktion. Klingt plausibel, funktioniert aber nicht so einfach. Der gefürchtete Jojo-Effekt lässt sich jedenfalls auch mit homöopathischer Unterstützung nicht umgehen. Eine dauerhafte, individuell angepasste Ernährungsumstellung bleibt daher für Mollige auch weiterhin unverzichtbar. Allerdings können krankhaft bedingte Fetteinlagerungen durch eine gezielte homöopathische Therapie durchaus gebessert werden

  1. Homöopathische Mittel haben auch Nebenwirkungen

Die Homöopathie verleitet viele zur Selbstbehandlung. Die Mittel sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, sie sind günstig, dabei sehr wirksam und scheinbar frei von Nebenwirkungen. Also noch schnell einen Ratgeber besorgt und los geht’s. Grundsätzlich gilt: wenn es einfach ist, ist es keine Homöopathie! Denn wie lange muss man warten, bis das Mittel wirkt? Welche Dosis ist am wirksamsten? Wie lange kann man das Mittel einnehmen? Auf diese Fragen gibt es keine Antwort, die für jeden passt. Individuelle Faktoren des Patienten, das Krankheitsbild und auch die Arznei sind entscheidend, wie lange und in welcher Potenzhöhe das Mittel eingenommen werden kann. Denn wer im Körper eine Störung regulieren möchte, kann auch überregulieren. Dann wiederum können sich Symptome bilden, ähnlich denen, die man von Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente kennt.

  1. Homöopathie heißt nicht nur Globuli

Die Wahl des passenden Heilmittels steht immer im Mittelpunkt der homöopathischen Therapie. Dennoch muss der Therapeut auch den Lebensstil des Patienten , insbesondere die Ernährungs-, Bewegungs- und Schlafgewohnheiten im Blick behalten. Und im Bedarfsfall entsprechende Anweisungen geben, die den Heilungsprozess beschleunigen oder sogar erst ermöglichen. Denn die beste homöopathische Therapie kann die Folgen eines Bewegungsmangels oder einer Fehlernährung nicht reparieren. Die Mithilfe des Patienten ist daher bei der Therapie von entscheidender Bedeutung.

  1. Kaffee? Kein Problem.

Verschiedene Nahrungsmittel, insbesondere der Kaffee, können die Wirkung homöopathischer Arzneien durchaus stören. Der Behandlungserfolg verzögert sich, oder die Mittel zeigen überhaupt keinen Effekt. Daher empfehlen manche, dass man während der homöopathischen Therapie ganz auf diese Stoffe verzichten soll. Dabei wurde in genügend Fällen nachgewiesen, dass die Mittel auch wirken, obwohl der Patient seinen Koffeinkick zu sich genommen hat. Die sogenannte Antidotwirkung hängt also wie immer von individuellen Faktoren ab. Pauschale Empfehlungen sind daher nicht sinnvoll.

  1. Homöopathie verträgt sich nicht mit allen Therapien

Die Homöopathie zählt zu den Regulationstherapien. Der Körper soll auf den Reiz des Arzneimittels also mit einem Gegenreiz im Sinne einer Gegenregulation reagieren. Manuelle Therapien wie beispielsweise Massagen, aber auch Entspannungstherapien (Autogenes Training, Feldenkrais, Yoga usw.) können den Effekt der Mittel unterstützen. Behandlungsformen wie Akupunktur, Bioresonanz, Pflanzenheilkunde usw. können der Heilreaktion entgegen wirken und sollten daher zumindest vorübergehend ausgesetzt werden.

„Die milde Macht ist groß“

Dieser Leitspruch eines der größten Homöopathen seiner Zeit bringt die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien auf dem Punkt. Constantine Hering (1800 – 1880), amerikanischer Arzt mit deutscher Abstammung, hat sein Leben Wissenschaft und insbesondere der Erforschung des Phänomens der Homöopathie gewidmet. Obwohl er zunächst den Auftrag hatte, die Homöopathie zu widerlegen, wurde er später ihr größter Verfechter. Und er hat maßgeblich zur weltweiten Verbreitung dieser Heilmethode beigetragen.

Heilpraktiker
in und um Vaihingen an der Enz auf jameda

„Kleine Mittel – große Wirkung“, das ist seit jeher das Motto der Homöopathie. Denn um eine tiefgreifende Veränderung  hervorzurufen genügen oft feinste Reize. Der Heilreiz individuell gewählter homöopathischer Arzneien sorgt für eine Umstimmungsreaktion im Organismus. Selbst lang anhaltende, chronische Beschwerden können somit sanft und dauerhaft beseitigt werden.

Individuelles Gesundheitsmanagement

Jeder Mensch hat seine eigene Biografie, seine eigene Konstitution, seine eigene Persönlichkeit. Diese Individualität spiegelt sich auch in seinen Krankheitssymptomen und in seinem Krankheitserleben. Nicht jeder verträgt dieselben Nahrungsmittel oder die gleichen Arzneien. Die Kopfschmerztablette, die bei einem Patienten rasch hilft, kann beim anderen wirkungslos bleiben oder sogar erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Bewegung. Der eine braucht viel körperliche Bewegung, weil er sich sonst unwohl fühlt oder gar krank wird. Ein anderer sollte es lieber gemächlich angehen, weil er schnell überlastet ist und davon teilweise heftige Beschwerden bekommen kann.

Ein individuelles Gesundheitsmanagement sollte diese individuellen Aspekte berücksichtigen und für jeden Patienten maßgeschneiderte Lösungen suchen. In meiner Naturheilpraxis erarbeite ich gemeinsam mit meinen Patienten das passende Konzept, also weg von Standardempfehlungen hin zu gezielten Behandlungsplänen. Von Ernährungsempfehlungen über Bewegungskonzepte hin zu individuell gewählten und an die Bedürfnisse des Patienten angepassten homöopathischen Arzneien.

Zitat Samuel Hanhnemann

23 Responses to “Startseite”

  1. Sigrun sagt:

    Die Homöopathie und Naturheilkunde wird bei der ganzen Schulmedizin immer ins Schattendasein gedrängt. Dennoch kann die Schulmedizin von der Natur sehr viel lernen, denn viele Krankheiten müssten gar nicht mit dem Skalpell behandelt werden. Wiederum brauchen wir die Schulmedizin in anderen Fällen aber dennoch. Man sollte es mehr als gegenseitig ergänzend sehen.

  2. K. Kreisler sagt:

    Die Homöopathie ist eine wirklich umfassende und äußerst wirksame Therapie. Sie hat mir bei verschiedenen Beschwerden immer gut und sicher geholfen. Es ist enorm, was man mit so kleinen Kügelchen alles anstellen kann.

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  4. Natascha Beutler sagt:

    Die moderne Medizin hat sich einfach zu weit vom Patienten entfernt, als dass sie ihn mit seinen Beschwerden noch als Ganzes sehen kann. Wie soll das auch funktionieren, wenn der Arzt nur noch 3 Minuten Zeit für die Untersuchung hat? Irgendwas stimmt da am System nicht.

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    Vielen Dank für die schnelle Hilfe und viele Grüße aus Vaihingen.

    Karin

  9. Peter sagt:

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    Es sollte mehr solcher qualitativen Seiten geben!

    MFG Peter

  10. Lizz sagt:

    Schätze mich so happy, eine solche hilfreiche Website gefunden zu haben.

  11. Isa sagt:

    Fakt 3: in einer Studie hat sich gezeigt, dass Geimpfte deutlich häufiger an saisonalen Erkältungskrankheiten leiden als Ungeimpfte.

    Diesen Fakt finde ich persönlich sehr interessant.

  12. Diana sagt:

    In der Tat super Beitrag. Wir haben nach dieser Info neulich gesucht.

  13. Peter sagt:

    Hallo,
    ich bin eigentlich eher durch Zufall auf Ihre Seite gekommen. Nachdem ich mich ein wenig durchgelesen habe, muss ich sagen Ihre Seite gefällt mir sehr. Ich werde in Zukunft öfters mal vorbei schauen 🙂

    MFG

  14. Bjoern sagt:

    Guter Artikel. Schadet wohl nicht, sich mit dem Thema genauer auseinander zusetzen. Werde bestimmt auch die weiteren Posts verfolgen.

  15. Arron Lavine sagt:

    Ein großes danke schön für das bereitstellen der Informationen, hat mir weiter geholfen.

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    Hallo Andreas,
    wie gut bist Du eigentlich? -> einfach genial und immer wieder den Volltreffer der Mittelwahl zu landen, auch bei der räumlichen Entfernung. Du bist grandios. Ein erstklassiger klassischer Homöopath – wunderbar.

    Vielen vielen Dank und viele liebe Grüße ins Schwabenland.

  22. Google sagt:

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