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Kleinste Dosis, rasche Wirkung, dauerhafte Heilung - das sind die Grundprinzipien einer modernen Therapie. Die Homöopathie verbindet diese Prinzipien zu einem einzigartigen Heilsystem, bei dem der Patient immer im Mittelpunkt steht.

Kompetenz und Erfahrung

Die Homöopathie zählt seit Jahren zu den beliebtesten Behandlungsmethoden und wird neben der herkömmlichen Schulmedizin weltweit am häufigsten angewendet. Patienten erfahren die Wirksamkeit der Mittel bei allen Arten von Krankheiten, beispielsweise bei Erkältungen, Stoffwechselstörungen, Verdauungsbeschwerden oder Hautkrankheiten bis hin zu Schmerzzuständen, Schlafstörungen und psychischen Leiden. Sogar bei schweren Krankheitsfällen kann oft eine tiefgehende Heilung oder zumindest eine deutliche Linderung der Beschwerden erzielt werden.

Als Heilpraktiker mit staatlicher Zulassung beschäftige mich seit über 15 Jahren mit der Homöopathie. Dabei spielt die arzneiliche Behandlung mit kleinsten Gaben die Hauptrolle. Je nach Krankheitsbild sind aber auch Ernährungsrichtlinien und Bewegungsprogramme für den Heilungsverlauf von Bedeutung.

Jeder kann Heilpraktiker? Ganz im Gegenteil

Über das Berufsbild des Heilpraktikers wird seit Jahrzehnten immer wieder heftig diskutiert. Dabei werden insbesondere die Zugangsvoraussetzungen, aber auch die Ausbildungsmodalitäten angeprangert. Schließlich ist es der einzige Berufszweig in Deutschland, bei dem es ohne abgeschlossenes Medizinstudium erlaubt ist, kranke Menschen zu behandeln. Und hier sollten selbstverständlich strenge Maßstäbe angelegt werden.

In der Tat sind die Zugangsvoraussetzungen minimal, auch die Art der Ausbildung ist nicht gesetzlich geregelt. Dennoch muss jeder Heilpraktiker eine amtsärztliche Prüfung ablegen, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Und die zählt zu den schwierigsten Prüfungen überhaupt (Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/deutschlands-schwierigste-abschlusspruefungen-a-885409.html). Wer also meint, die Zulassung zur “Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung” sei jedem möglich, sieht sich schwer getäuscht.

Eine junge Kollegin hat gerade ihren Abschluss erfolgreich absolviert und den Ablauf der mündlichen Prüfung niedergeschrieben. Damit kann sich jeder einen Einblick darüber verschaffen, auf welchem Niveau die Prüfungen ablaufen. Herzlichen Dank an die frischgebackene Heilpraktikerin, die mir freundlicherweise die Genehmigung zur Veröffentlichung des Protokolls erteilt hat.

Hier mein Protokoll von der heutigen mündlichen Heilpraktiker-Prüfung in Krefeld:

Los ging es am 21.06.16 mit 20 Minuten Verspätung im Gesundheitsamt Krefeld. Im Prüfungsraum (ein heller, angenehmer Raum) wurden mir die Amtsärztin und die 2 Beisitzerinnen und die Schriftführerin vorgestellt (leider habe ich alle Namen vergessen bzw. in der Aufregung erst gar nicht richtig abgespeichert) sowie mein Personalausweis gesichtet und die obligatorische Frage gestellt, ob ich gesundheitlich zur Prüfung in der Lage wäre, mir die Prüfer bekannt wären (Unterschrift hierzu) und dann begann auch direkt der Einstieg in die Fragen.

Vorab muss ich sagen, daß alle Prüferinnen sehr freundlich und wohlwollend waren und mir die Chance gelassen haben, wenn es mal stockte, zu überlegen und laut nachzudenken. Die Prüfer wollten sehen, daß ich mir die Thematik herleiten kann, deshalb war das laute Nachdenken wichtig.

Sie legten Wert auf unsere Sorgfaltspflicht, wichtig war verständlicherweise, daß ich als Heilpraktikerin keine Gefahr darstelle und im Notfall richtig lager und reagiere und dies wurde deutlich abgefragt.

Alle vier Damen schrieben fast jedes Wort mit, so daß ich das Gefühl bekam, daß ich wohl die wichtigen Punkte genannt habe.

Schwerpunkt der Themen war Neurologie, Notfall, Herz-Kreislauf und Lunge (Theorie und Praxis).

Die erste Prüferin begann mit den Fragen:

1. DD Schwindel
2. Da ich unter anderem bei DD Schwindel die Hypertonie genannt habe, ging es nun um die Hypertonie (Symptome, Folgen)
3. Da ich bei DD Schwindel Hirnblutungen genannt habe, ging es nun um die epidurale Blutung, die subdurale Blutung und die subarachnoidale Blutung.
Dabei waren die exakte Lokalisation der jeweiligen Blutung (Benennung der Schädelknochen, der Dura Mater, der Pia Mater, der Arachnoidea und der betroffenen Gefäße), die Ursachen, der Verlauf, die Symptome, die Therapie und die Notfallbehandlung wichtig und die Einschätzung als Notfall.
Frage: Arteriell oder venös?
4. Da ich in Bezug auf die Hirnblutungen die Contusio Cerebri/SHT II genannt habe kam die Frage:
Erläutern Sie das SHT II. Wie lange sind die Patienten bewusstlos und welche Symptome weisen die Patienten auf? Wann trüben die Patienten bei einer epi- und subduralen Blutung wieder ein (zeitlicher Ablauf), welche Blutung ist lebensbedrohlicher?
5. Was sind Hirndruckzeichen? Als ich diese genannt habe, kam die Frage:
Was ist eine Stauungspapille und was ist eine Anisokorie und wie kommt diese zustande? (dieses Thema hat mich beim Lernen immer fasziniert, ich konnte es gut wiedergeben)
6. Wie verhalten Sie sich, wenn Sie einen Patient mit Verdacht auf subarachnoidaler Blutung in Ihrer Praxis haben: Wie gehen Sie vor, was tun Sie? Wie lagern Sie den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes und warum lagern Sie ihn so? Zugang?
7. Da ich im Zusammenhang mit der subarachnoidalen Blutung das Aneurysma genannt habe mit den Meningismuszeichen (ohne Fieber), kam nun die Frage nach den Meningismussymptomen und den Meningismustestungen (Brudzinski, Kernig, Lasegue)
8. Da ich im Zusammenhang mit DD Schwindel den Apoplex genannt habe, ging es nun um den Apoplex (Ursachen, Symptome, Gangbild).
9. Wie lagern Sie einen Patienten mit Verdacht auf Apoplex im Notfall und was tun Sie in dem Fall noch?

Fertig war die erste Prüferin mit ihren Fragen und sie war mit mir zufrieden.

1. Nun kam die 2. Prüferin an die Reihe und stellt sich vor mir hin mit der Aufforderung an mich, ihre Lunge zu perkussieren, zu palpieren und auszukultieren.
2. Was ist ein physiologisches Lungengeräusch? Als ich meine Antwort gegeben habe, kam die Frage:
Wo kann man Vesikuläratmen und wo Bronchialatmen hören mit dem Stethoskop?
3. Erläuterung Anatomie Lunge
4. Pathologie, Ursachen und Symptome chronische Bronchitis
5. Kurzer Ausflug in das Asthma Bronchiale
6. Pathologie, Ursachen, Symptome Inspektions- und Auskultationsbefunde Lungenemphysem
7. Erläutern Sie Cor Pulmonale
8. Als ich beim Cor Pulmonale die Rechtsherzinsuffizienz erklärt habe, ging es die folgenden Minuten um die Symptome und den Verlauf der Rechtsherzinsuffizienz:
Erläuterung der Stauung der Jugularisvene, der Ödeme, der Hepatomegalie, der Splenomegalie, der Nykturie, der Stauungsgastritis, der Stauungsniere, Aszites, Pleuraerguss, Tachykardie, Dyspnoe, Trommelschlägelfinger, Oligurie.
Erläuterung der Häufigkeit der Nykturie im Zusammenhang mit der Schwere der Rechtsherzinsuffizienz und die Organisation der Ödeme in den verschiedenen Phasen.

Und nach 25 Minuten war ich fertig und wurde herausgebeten und nach einer Weile wieder hereingerufen. Ich habe ein Lob erhalten und mitgeteilt bekommen, daß ich bestanden habe. Ich freue mich nun auf den schönsten Beruf, den ich mir vorstellen kann!

Todesfälle in alternativer Krebsklinik nicht durch Homöopathie

Nicht jeder Heilpraktiker ist gleichzeitig ein Homöopath, und nicht jedes naturheilkundliche Präparat ist per se ein Homöopathikum. Leider gerät in den Medien hier aber immer wieder einiges durcheinander, und letztlich eignet sich die Homöopathie aufgrund der kontroversen Diskussionen um ihre Wirksamkeit irgendwie immer für einen Rundumschlag. So wieder einmal geschehen bei den tragischen Todesfällen, die sich in den vergangenen Wochen in einer alternativen Krebsklinik in Norddeutschland ereignet hatten. Die verstorbenen Patienten wurden offenbar mit einer Substanz namens 3-Bromopyruvat behandelt. Dieses Mittel ist in der Homöopathie völlig unbekannt und die Anwendung hat mit homöopathischen Grundsätzen nichts zu tun. Dennoch sprechen manche Medien von “homöopathischen Behandlungen” – offensichtlich aus Unwissenheit oder aber mit dem Vorsatz, weiter Vorbehalte gegen diese Heilmethode zu schüren.

Natürlich müssen im Zusammenhang mit den Vorkommnissen in der Krebsklinik verschiedene Fragen zu den genauen Umständen geklärt werden. Wer jedoch aufklären möchte, sollte genau recherchieren und Sachverhalte kennen. Das müsste eine große Tageszeitung ihren Lesern, die für die Arbeit der Berichterstatter schließlich bezahlen, eigentlich schuldig sein. Ansonsten könnte man sich sein Wissen auch bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken anlesen. Ungefiltert, undifferenziert, aber dafür auch kostenlos. Irgendwelche Behauptungen in die Welt stellen kann schließlich jeder.

Weitere Informationen zu den Vorfällen und eine Richtigstellung finden Sie auch auf der Seite des VKHD unter http://www.vkhd.de/42-nachrichten/news-show-intern/652-richtigstellung-homoeopathie-nicht-fuer-todesfaelle-verantwortlich

Zitat Samuel Hanhnemann

20 Responses to “Startseite”

  1. Sigrun sagt:

    Die Homöopathie und Naturheilkunde wird bei der ganzen Schulmedizin immer ins Schattendasein gedrängt. Dennoch kann die Schulmedizin von der Natur sehr viel lernen, denn viele Krankheiten müssten gar nicht mit dem Skalpell behandelt werden. Wiederum brauchen wir die Schulmedizin in anderen Fällen aber dennoch. Man sollte es mehr als gegenseitig ergänzend sehen.

  2. K. Kreisler sagt:

    Die Homöopathie ist eine wirklich umfassende und äußerst wirksame Therapie. Sie hat mir bei verschiedenen Beschwerden immer gut und sicher geholfen. Es ist enorm, was man mit so kleinen Kügelchen alles anstellen kann.

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  4. Natascha Beutler sagt:

    Die moderne Medizin hat sich einfach zu weit vom Patienten entfernt, als dass sie ihn mit seinen Beschwerden noch als Ganzes sehen kann. Wie soll das auch funktionieren, wenn der Arzt nur noch 3 Minuten Zeit für die Untersuchung hat? Irgendwas stimmt da am System nicht.

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    Karin

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    Es sollte mehr solcher qualitativen Seiten geben!

    MFG Peter

  10. Lizz sagt:

    Schätze mich so happy, eine solche hilfreiche Website gefunden zu haben.

  11. Isa sagt:

    Fakt 3: in einer Studie hat sich gezeigt, dass Geimpfte deutlich häufiger an saisonalen Erkältungskrankheiten leiden als Ungeimpfte.

    Diesen Fakt finde ich persönlich sehr interessant.

  12. Diana sagt:

    In der Tat super Beitrag. Wir haben nach dieser Info neulich gesucht.

  13. Peter sagt:

    Hallo,
    ich bin eigentlich eher durch Zufall auf Ihre Seite gekommen. Nachdem ich mich ein wenig durchgelesen habe, muss ich sagen Ihre Seite gefällt mir sehr. Ich werde in Zukunft öfters mal vorbei schauen :)

    MFG

  14. Bjoern sagt:

    Guter Artikel. Schadet wohl nicht, sich mit dem Thema genauer auseinander zusetzen. Werde bestimmt auch die weiteren Posts verfolgen.

  15. Arron Lavine sagt:

    Ein großes danke schön für das bereitstellen der Informationen, hat mir weiter geholfen.

  16. Suzie Graka sagt:

    Hey, dein Beitrag auf deinem Blog ist ehrlich nett. Normalerweise lese ich nicht bis zum Ende, allerdigs war das wirklich mal ein interessanter Artikel. Spannend! Bin aber nur durch Zufall über Bing auf diese Seite aufmerksam geworden. Zum eigentlichen Thema: existiert hierzu mittlerweile ein Update? Habe auf deiner Website gesucht, aber leider nichts gefunden. Danke im Voraus und so weitermachen!

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